Table of contents (Inhaltsverzeichnis) in WordPress 6.1

Der Block Table of contents (Inhaltsverzeichnis) kommt in WordPress 6.1

Endlich ist er da: Der Block Table of Contents (Inhaltsverzeichnis) kommt in WordPress 6.1. Ehrlich gesagt habe ich darauf schon länger gewartet. Gerade bei längeren Beiträgen ist es sinnvoll, wenn man ein Inhaltsverzeichnis hat, so dass man als Leser direkt zu der Stelle springen kann, die interessant ist. Wie das funktioniert und wie man den doch relativ spartanischen Block aufpimpen kann, zeige ich in dem folgenden Beitrag.

In einem anderen Beitrag hatte ich vor einiger Zeit bereits dargestellt, wie man mit Ankern oder z. B. einem Plugin ein Inhaltsverzeichnis erstellen kann.

Wenn man mit Ankern manuell ein Inhaltsverzeichnis erstellt, ist das doch relativ aufwendig. Jetzt bietet WordPress 6.1 also endlich einen eigenen Block für das Inhaltsverzeichnis an. Das Inhaltsverzeichnis wird dabei automatisch aus den bestehenden Überschriften im Beitrag gebildet. Momentan (Stand 14.6.2022) muss man noch Gutenberg 13.3 (oder größer) installieren, um den neuen Block einzusetzen.

Die Gestaltung des Inhaltsverzeichnisses kann man allerdings aufpimpen, wenn man den Block in einen Gruppenblock einbaut.

Hier ein Beispiel: Links sieht man, dass bis dato der neue Block keine Eigenschaften anbietet, um z. B. Farben und Schriften zu verwenden. Rechts kann man sehen, dass ich den Inhalts-Block in einen Gruppen-Block eingebaut habe und damit alle Eigenschaften des Gruppen-Blocks verwenden kann:

Inhaltsverzeichnis (TOC) alleine
Inhaltsverzeichnis (TOC) im Gruppen-Block

Das Inhaltsverzeichnis im Frontend

Im Frontend sieht das folgendermaßen aus:

Table oc contents (Inhaltsverzeichnis)
Inhaltsverzeichnis

Beispiel: http://frischeswp.test/welcome-to-the-gutenberg-editor/

Block Pattern und das Inhaltsverzeichnis

Wenn Inhaltsverzeichnisse häufiger verwendet und der Table of Contents-Block in den Gruppen-Block eingebunden worden ist, kann man natürlich noch einen Block Pattern erstellen. Wie das funktioniert, habe ich im Rahmen einer Serie zu diesem Thema beschrieben. Der Vorteil dabei besteht darin, dass man die Gestaltung einmal wie gewünscht vornimmt und dann diesen kompletten Block immer wieder mit der gleichen Gestaltung verwenden kann. Das Inhaltsverzeichnis ergibt sich dann wie beschrieben aus den Überschriften im jeweiligen Beitrag.

WordPress 6.1

Die Hauptarbeitsbereiche von WordPress 6.1 bestehen nach Aussage von Matias Ventura, dem technischen Leiter für das Gutenberg-Projekt, wohl hauptsächlich in der Verbesserung: Das Ziel dieser Version ist es, die in 5.9 und 6.0 eingeführten Features zu verfeinern, die verschiedenen Abläufe zu einem einheitlicheren und besseren Erlebnis für Benutzer zu entwickeln und einige Lücken in der Funktionalität zu schließen.

Fazit

Positiv ist auf jeden Fall, dass jetzt nicht mehr unbedingt ein zusätzliches Plugin benötigt wird. Der neue Block Table of Contents bietet allerdings noch nicht so viele Einstellungsmöglichkeiten. Das ist aber absolut nicht tragisch, weil man über den Gruppen-Block einige Einstellungen vornehmen kann, wenn der neue Block eingebunden wird. Wünschenswert wäre noch, dass man z. B. Einstellungen auf Nummerierung (ja/nein) hätte und möglicherweise auch Einstellungen bezogen auf Symbole (style options) vornehmen könnte. Der Einsatz von Inhaltsverzeichnissen wirkt sich übrigens positiv bezogen auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) aus.

Quellen und Lesetipps:

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