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JsonGrid: Hilfreiches Tool für theme.json bei Block Themes

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JsonGrid: Ein hilfreiches Tool für theme.json bei Block Themes. Mehr Überblick bei komplexen Einstellungen.

Wer mit Block Themes arbeitet, kommt früher oder später mit der Datei theme.json in Berührung. Diese Datei steuert viele grundlegende Einstellungen eines WordPress-Themes, zum Beispiel Farben, Typografie, Abstände, Layouts oder die Konfiguration einzelner Blöcke. Gerade wenn eine theme.json größer wird, kann sie schnell unübersichtlich werden. Genau hier kann JsonGrid eine hilfreiche Unterstützung sein.

Die theme.json bei Block Themes

Die theme.json ist bei Block Themes so etwas wie das zentrale Einstellungs‑ und Designpaket eines Themes. Darin wird festgelegt, welche Farben, Schriftarten, Abstände, Layouts und Block-Optionen verwendet werden sollen. Für Einsteiger ist wichtig zu wissen: Die theme.json steuert das Grundverhalten und Aussehen des Themes, ohne dass man dafür alles einzeln per CSS anpassen muss.

Wenn du mit einem Child Theme arbeitest, das du zum Beispiel mit Hilfe eines Plugins wie Create Block Theme erstellt hast, wird die theme.json besonders wichtig. Denn darüber kannst du Einstellungen aus dem Parent Theme übernehmen und gezielt anpassen, ohne das Original zu verändern. Das ist praktisch, weil deine Änderungen dadurch update-sicher bleiben und du trotzdem ein eigenes Design aufbauen kannst.

Bei Block Themes ist das Parent Theme das grundlegende Theme mit den wichtigsten Einstellungen. Ein Child Theme baut darauf auf und ermöglicht eigene Anpassungen, ohne das ursprüngliche Theme zu verändern. Das ist praktisch, wenn man zum Beispiel Farben, Templates oder andere Details individuell anpassen möchte.

Besonders bei Block Themes ist diese Trennung hilfreich, weil viele Einstellungen zentral gesteuert werden. So kann man Änderungen sicher vornehmen und bleibt trotzdem flexibel, wenn das Parent Theme später aktualisiert wird. Aus dem Grund erstellen wir in der Regel immer zunächst ein Child Theme mit dem Plugin Create Block Theme.

Bei der Entwicklung von Projekten versuchen wir so viel wie möglich über die theme.json zu steuern und so wenig wie möglich Custom CSS (unter Design > Stile) zu verwenden.

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Die theme.json bei einem Projekt kann man sich übrigens über Werkzeuge > Theme-Datei-Editor genau wie die functions.php oder style.css ansehen. Dort kann man sie auch bearbeiten. Dabei sollte man aber vorsichtig sein, denn schon kleine Änderungen können das Design der Website beeinflussen oder Probleme verursachen. Deshalb ist es besser, vorher eine Sicherung zu machen oder die Änderungen zuerst in einer Testumgebung auszuprobieren.

Warum die theme.json oft schwer lesbar ist

Die theme.json ist technisch gesehen eine ganz normale JSON-Datei. Wenn man Block Themes bei WordPress-Instanzen verwendet, ist sie wichtig, aber oft schwer zu lesen, weil viele Werte tief verschachtelt sind. Schon wenige Einstellungen können sich über mehrere Ebenen verteilen. Wer beispielsweise Farbpaletten, Schriftgrößen oder Block-Einstellungen anpasst, arbeitet schnell mit vielen Klammern, Einrückungen und verschachtelten Objekten. Da kann mal schnell ein kleiner Fehler wie z. B. eine fehlende Klammer oder Komma dazu führen, dass das Block Theme nicht mehr korrekt funktioniert.

Gerade für Einsteiger ist das nicht immer leicht nachvollziehbar. Man sieht zwar den Code, aber nicht sofort, welche Werte zusammengehören. Selbst erfahrene WordPress-Entwickler verlieren bei umfangreichen JSON-Dateien manchmal den Überblick. Genau an dieser Stelle ist ein visuelles Werkzeug wie JsonGrid interessant.

Was JsonGrid dabei leistet

JsonGrid zeigt JSON-Inhalte in einer strukturierteren Form an, oft ähnlich wie eine Tabelle oder ein Grid. Das kann bei einer JSON-Datei sehr hilfreich sein, weil die Datei dadurch nicht nur formatiert, sondern auch besser erfassbar wird. Statt sich durch lange Textblöcke zu arbeiten, kann man die Struktur leichter überblicken und einzelne Werte schneller finden.

Das ist besonders praktisch, wenn man in einer WordPress-Theme-Datei nach bestimmten Bereichen sucht, etwa:

  • Farbdefinitionen,
  • Typografie-Einstellungen,
  • Abstände und Layoutwerte,
  • Block-spezifische Einstellungen,
  • wiederverwendbare Presets oder Stilvarianten.

Gerade bei Child Themes mit vielen Anpassungen hilft das, Zusammenhänge schneller zu verstehen.

Ein sinnvoller Einsatz im WordPress-Alltag

Für die tägliche Arbeit an einem Theme würde ich JsonGrid nicht als Ersatz für einen Code-Editor sehen, sondern als ergänzendes Werkzeug. Die Datei theme.json bearbeitet man am besten weiterhin direkt im Projekt, zum Beispiel in einem Editor wie VS Code. Dort lässt sich die Datei versionieren, validieren und sauber in den Entwicklungsablauf integrieren. Für den kurzen Einblick z. B. bei Fehlern ist für mich JsonGrid aber übersichtlicher und strukturierter.

JsonGrid kann dann hilfreich sein, wenn man:

  • eine JSON-Datei schnell visuell prüfen möchte,
  • eine komplexe Struktur besser verstehen will,
  • verschachtelte Werte kontrollieren möchte,
  • nach einem Fehler in der JSON-Struktur sucht,
  • die Datei für eine erste Sichtprüfung übersichtlicher darstellen will.

Das macht das Tool vor allem für Situationen interessant, in denen man nicht sofort alles im Editor nachvollziehen möchte, sondern eine strukturierte Ansicht sucht.

Hier eine Beispielansicht:

Nachdem ich die Datei eingefügt habe, kann ich über den grünen Button die theme.json validieren:

Eine weitere interessante Option bietet der Button „Format“.

Besonders hilfreich bei Block Themes

Bei Block Themes ist theme.json oft das Herzstück der Gestaltung. Hier werden zentrale Designentscheidungen festgelegt, die im gesamten Theme wirken. Wer also Farben, Schriftarten oder Block-Defaults anpasst, arbeitet direkt an einer Datei, die viele Auswirkungen hat. Genau deshalb ist Übersicht so wichtig.

JsonGrid kann hier dazu beitragen, die Struktur der Datei besser zu verstehen. Das ist vor allem dann nützlich, wenn man sich in größere Projekte einarbeitet oder die theme.json eines bestehenden Themes analysiert. Für Entwickler, die häufig mit Block Themes arbeiten, ist es eine einfache Möglichkeit, komplexe JSON-Strukturen verständlicher zu machen.

Durch Klick auf den Pfeil nach rechts (zwischen den Fenstern JSON und GRID) erhält man eine strukturierte Ansicht der JSON-Datei. Hier kann man die einzelnen Abschnitte auf- und zuklappen sowie im Grid innerhalb der Abschnitte Änderungen bei einzelnen Einstellungen vornehmen.

Das Tool hat aber auch seine Grenzen und erkennt in der Regel keine Konflikte im Sinne von „Diese Typografie überschreibt sich mit jener Einstellung“ oder „Diese Block-Definition ist inhaltlich widersprüchlich“.

Solche Dinge können ggf. mit KI wie Claude aufgespürt werden.

Fazit

JsonGrid ist für WordPress und insbesondere für theme.json ein interessantes Hilfswerkzeug. Es ersetzt keinen guten Code-Editor, kann aber dabei helfen, die Struktur einer Theme-Datei besser zu erfassen und komplexe Einstellungen übersichtlicher darzustellen. Gerade bei Block Themes, in denen die theme.json eine zentrale Rolle spielt, ist das ein echter Vorteil.

Wer also regelmäßig an Block Themes arbeitet und mit umfangreichen theme.json-Dateien zu tun hat, kann JsonGrid gut als visuelle Ergänzung im Werkzeugkasten nutzen. Es erleichtert das Verstehen, Prüfen und Einordnen der Datei — besonders dann, wenn die JSON-Struktur größer und verschachtelter wird.

Habt ihr weitere oder vielleicht noch bessere Tools für diesen Anwendungsfall? – Dann schreibt gerne einen Kommentar. Ich bin gespannt.

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Fediverse Reaktionen

2 Kommentare zu „JsonGrid: Hilfreiches Tool für theme.json bei Block Themes“

  1. @hgg Sehr hilfreich ist auch der WP Theme JSON Editor für VS Code. Das Plugin stellt nicht nur den konkreten Inhalt der Datei dar, sondern zeigt alle theoretisch möglichen Optionen an. Entweder mit Checkboxen oder Eingabefeldern. https://marketplace.visualstudio.com/items?itemName=s3rgiosan.vscode-wp-theme-json-editor

    1. @jonas_hellwig @hgg@haurand.com
      Herzlichen Dank für die Info. 🙂
      Muss ich mir auch mal ansehen. Scheint sogar noch besser für WordPress geeignet zu sein.

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